Duisburger SPD-Bundestagsabgeordneter Mahmut Özdemir setzt sich für die Sanierung der Hubbrücke Walsum ein

Der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dennis Rohde, zu Besuch auf der Hubbrücke Walsum (v.l.n.r.: Mahmut Özdemir MdB, Dennis Rohde MdB, Bruno Sagurna, Benedikt Falszewski, Georg Salomon, Ilonka Frese, Detlef Frese)

Liebe Duisburgerinnen, liebe Duisburger,

ich setze mich dafür ein, dass Walsums Wahrzeichen mit Bundesmitteln saniert wird!

Die Stadt Duisburg hat für die Sanierung bereits ein umfangreiches Konzept vorgelegt. Ich setze mich nun im Deutschen Bundestag dafür ein, dass für die noch benötigten 2,5 Millionen Euro eine Position im kommenden Bundeshaushalt geschaffen wird. Überdies freut es mich sehr, dass sich der neue haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dennis Rohde, kürzlich selbst ein Bild von der Situation vor Ort gemacht hat und anschließend zusicherte, unser Vorhaben unterstützen zu wollen. Das zeigt, wie ernst er das Thema nimmt.

Im Zuge der Sanierung soll die Brückenkonstruktion durch Aufbringen eines leichteren Fahrbahnmaterials entlastet werden. Die Hubfunktion soll zunächst festgesetzt werden, allerdings mit der Option einer späteren Reaktivierung. Ferner muss die Sanierung unter denkmalschutztechnischen Gesichtspunkten erfolgen, da das Walsumer Wahrzeichen seit dem Jahre 1997 unter Denkmalschutz steht. Ziel der Sanierung ist es, die Hubbrücke zumindest für Fußgänger und Fahrradfahrer langfristig zu erhalten. Die Wiederfreigabe der Brücke für den Individualverkehr wird bisher noch von Steag als Eigentümerin aus Kostengründen blockiert. Die SPD Duisburg setzt sich aber weiterhin für diese Option ein.

Die Walsumer SPD hat sich immer für den Erhalt und die Sanierung des Walsumer Wahrzeichens stark gemacht.  So freuen sich auch die Ratsmitglieder Ilonka Frese und Benedikt Falszewski sowie Bezirksbürgermeister Georg Salomon und der Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Walsum, Detlef Frese, darüber, dass nun endlich die Möglichkeit besteht, die Hubbrücke in ihren ursprünglichen Zustand, inklusive Autoverkehr, zu versetzen. Lange Zeit sah es so aus, dass man die Brücke perspektivisch nur für den Radverkehr sowie Fußgängerinnen und Fußgänger öffnen kann.

Die in den 1930er Jahren erbaute und in den 1950er Jahren erneuerte Hubbrücke Walsum, welche Alt-Walsum über den Nordhafen direkt mit der Rheinfähre Walsum-Orsoy verbindet, ist heute marode. Der bauliche Zustand machte vor einigen Jahren eine Sperrung für den Individualverkehr unabdingbar. Seither ist die Brücke nur noch für Fußgänger und Fahrradfahrer zugänglich. Damit künftig keine Vollsperrung droht, ist eine baldige Sanierung dringend erforderlich.