Bund fördert Denkmalschutz in Duisburg mit 727.000 Euro

Der Bund fördert mit seinem Denkmalschutz-Sonderprogramm VII auch in diesem Jahr wieder die notwendige Sanierung Duisburger Bauwerke. Der Haushaltsausschuss hat dafür heute insgesamt 727.000 Euro freigegeben.

 

Die Duisburger SPD-Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir hatten sich im Vorfeld für die mittelalterliche Stadtmauer, den Korakran am Innenhafen, die Rheinkirche in Duisburg-Homberg und die Gebäude des ehemaligen Ausbesserungswerkes in Duisburg-Wedau eingesetzt. Diese Projekte werden nun gefördert.

 

„Die Bewahrung historischer Bauwerke ist aktive Heimatpflege und wir freuen uns, dass der Bund die Kommunen bei dieser wichtigen Aufgabe unterstützt. Als Homberger freut es mich besonders, dass sich mit den neuen Eigentümern der Rheinkirche geschäftige Architekten gefunden haben, die sich für den Gebäudeerhalt einsetzen“, so Özdemir.

 

Auch Duisburgs Mitte und Süden erhalten eine kräftige Unterstützung, ergänzt Bärbel Bas: „Der Korakran und die mittelalterliche Stadtmauer gehören zu den historisch wichtigsten Wahrzeichen unserer Stadt. Die abschnittsweise Sanierung der Mauer wird bereits seit 2015 vom Bund gefördert. Darüber hinaus zählen auch die denkmalgeschützten Gebäude des ehemaligen Ausbesserungswerkes Duisburg-Wedau, die in Zukunft von der Universität Duisburg-Essen genutzt werden sollen, zu unseren erhaltenswerten Denkmälern. Ich freue mich, dass es uns mit Hilfe unserer Kolleginnen und Kollegen im Haushaltsausschuss gelungen ist, diese Förderung für Duisburg zu erhalten.“

 

Es entfallen 44.000 Euro auf die Stadtmauer, 116.000 Euro auf den Korakran, 167.000 Euro auf die Rheinkirche sowie 400.000 Euro auf das ehemalige Ausbesserungswerk.